Montag, 5. März 2012

Rezension: Rebekka Pax - Flammenmond

Rebekka Pax - Flammenmond

Nach dem ersten Teil bin ich mit gemischten Gefühlen an dieses Buch gegangen. Ich freute mich, hatte jedoch auch Bedenken bezüglich des Leseflusses, den Protagonisten und der Unterhaltung. Eines vorweg: meine Bedenken sind komplett beseitigt worden, die 6Seiten vergingen wie im Flug und ich hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit Julius, Brandon, Amber & Co.

Klappentext:

"Wenn die Nacht sich senkt, ist dein Leben in Gefahr. In einem Kino in Los Angeles lebt einer der letzten friedlichen Vampir-Clans der Stadt. Als Clanmitglied Brandon auf einer Reise nach Arizona entführt wird, bricht sein Freund Vampirjäger Julius Lawhead auf, um ihn zu retten. Doch der Entführer, der grausame Vampirmeister Nathaniel Coe, will Brandon nur verschonen, wenn Julius ihm ein anderes Clanmitglied zum Tausch anbietet. Verzweifelt willigt Julius in den Plan ein und setzt damit alles aufs Spiel - sogar seine große Liebe ..."

Meine Meinung:

Dieses Buch kann durchaus auch eigenständig gelesen werden. Man muss das erste Buch, Septemberblut, nicht kennen, um in diesem Buch Fuß zu fassen. Die Geschichte ist eigenständig und am Anfang wurde ich mit einer nahtlos intrigierten Zusammenfassung begrüßt.

Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben. Sie ist spannend bis zur, wortwörtlich, letzten Seite, schlüssig und mit viel Liebe zum Detail erzählt. Auch Kämpfe kommen in diesem Teil nicht zu kurz, genauso wie die Erzählungen über die Hierarchien und Bräuche von Vampiren und kleine Information über die Kultur der Diné (Navajo).

Im ersten Teil spielte die Geschichte noch in L.A., in diesem Buch spielt sie jedoch in der Wüste Arizonas. Für einen Roman mit Vampiren ist das, finde ich, ein außergewöhnlicher Ort. Es passt jedoch wie die Faust aufs Auge.

Es ist das erste Buch seit langem, in dem ich mir ein Zitat gemerkt habe, weil ich lachend vor meinem Buch gesessen habe und begeistert war: "Ich überlege, ob ich ihn töten soll, aber das kann ich nicht, denn er sehnt sich nach dem Tod, und ich bin nicht der Weihnachtsmann, ich erfülle keine Wünsche."

Die Charaktere sind wundervoll. Rebekka Pax ist es gelungen, jedem der Charaktere ein eigenes, ausführliches Profil zu geben. Das besondere daran ist: die Beschreibung ist nahtlos in die Handlung eingebaut. So werde ich, als Leser, nicht mit zig Seiten über die Charaktere konfrontiert, sondern mit Handlungen, in denen die Merkmale der Charaktere besonders hervorgehoben werden. Dadurch entwickelte ich regelrecht Freundschaftsgefühle gegenüber einigen, lachte und weinte mit ihnen und schloss das Buch am Ende mit einem lauten „Hach!“

Beim Lesen hatte ich alle Orte bildlich vor Augen. Die Schauplätze sind stets ausführlich beschrieben, so auch die Handlungen. Das Besondere: es wird nicht langweilig! Es ist eine Kunst, Schauplätze so zu beschreiben und den Leser nicht zu langweilen. Rebekka Pax hat genau das mit Flammenmond geschafft. Wenn die Rede von einem frischen Morgen mit dem Geruch von Gras war, bildete ich mir sogar ein, es riechen zu können.

Fazit:

Ein gelungener Roman, der die Herzen von Vampirfans höher schlagen lässt. Die Darstellung der Vampire als Raubtier ist erfrischend und es macht Spaß, sie bei ihren Sorgen und Nöten zu beobachten. Da Brandon bereits im ersten Buch einer meiner Lieblinge war, passte dieses Buch perfekt zu mir. Ich erfuhr mehr von Brandon, seiner Vergangenheit und seinen indianischen Wurzeln. Dazu Spannung, Action und ein kleines bisschen Liebe und schon ist das Buch ein kleines Highlight für mich. Vielleicht auch für euch? Ich kann es empfehlen.


5/5 Pandabären, absoluter Favorit!
 Ein großes Danke geht an vorablesen.de und den Ullstein Verlag für dieses Exemplar!
Reihe:

Flammenmond (#2)

Details: 
Taschenbuch 
464 Seiten 
ISBN: 3548282490

Kommentare:

  1. Eine wirklich sehr schöne Rezi,gefällt ♥

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    1. Vielen lieben Dank für das Kompliment :-)

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  2. Sehr tolle Rezension, das Buch hat mir auch gut gefallen :)

    LG Steffi
    http://steffisbookcase.blogspot.de/

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