Samstag, 28. April 2012

Rezension: MÉTO. Das Haus von Yves Grevet

Yves Grevet - MÉTO. Das Haus

MÉTO war das erste Buch, welches ich im Zuge einer Leserunde gelesen habe. Klar, ich lese auch noch Blackout, allerdings scheint das kein Ende zu nehmen und MÉTO war, aufgrund der geringen Seitenzahl, sehr schnell durchgelesen. Leider war es so gar nicht meins und in der folgenden Rezension, erkläre ich auch warum.

Klappentext:

"Méto ist einer von 64 Jungen, welche zusammen in einem verbarrikadierten Haus leben. Sie alle wissen nicht, woher sie kommen, warum sie hier sind und was mit ihnen geschehen wird, sobald sie zu alt für das Haus werden. Sie werden streng bewacht und müssen harte Strafen in Kauf nehmen, sollten sie auch nur zu schnell essen. Méto stellt das Leben und die Hintergründe immer mehr in Frage und beginnt, sich gegen die Macht des Hauses zu wiedersetzen ..."

Meine Meinung:

Um nicht gleich mit schlechten Dingen anzufangen, möchte ich an dieser Stelle das grandiose Design loben! Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher und wenn man das Buch aufschlägt, sieht man Karten und Zeichnungen. Nicht zu vergessen der schwarze Buchschnitt. Das Buch ist, von außen, ein wahrer Augenschmaus.

Die Charaktere sind oberflächlich und sehr mau beschrieben. Hinzu kommt, dass sie alle römische Namen tragen. So heißen alle Aufsehen Caesar und die Jungen tragen Namen wie Remus und Crassus. Solche Namen sind mir so fremd, dass ich im Buch oft nicht wusste, wer denn hier wer ist und was vorher mit welcher Person passierte. Ich konnte mir die Namen absolut nicht merken und selbst beim Schreiben der Rezension muss ich nachgucken. Allgemein hat mir keiner der Personen zugesagt, ich mochte sie einfach nicht. Leider war besonders bei Méto, dem Protagonisten, die Abneigung besonders groß, was den Lesespaß nun nicht besonders förderte.
 
Die Geschichte an sich ist für mich ein großer Cliffhanger, in dem keine meiner Fragen beantwortet werden. Klar, es ist eine Trilogie und von 224 Seiten in großer Schrift, darf man nicht zuviel erwarten. Aber ein paar Antworten wären doch nicht schlecht gewesen, oder? Ich mag ja schon normale Cliffhanger nicht. Aber eine ganze Geschichte, ohne Antworten? Das ist zu viel des Guten, da mag ich nicht einmal mehr mit rätseln.

Der Schreibstil hat mir leider auch nicht gefallen. Es steckt keine Tiefe in der Handlung, der Leser wird mit kleinen Bröckchen an Story zugeworfen, die oft auf der nächsten Seite vorbei sind und dann scheinbar als  abgehandelt gelten. Das ist eine Sache, die ich nicht mag. Ich bin zwar auch kein Fan von ausgeprägten Beschreibungen, jedoch darf es ruhig ein bisschen mehr sein, sonst werde ich weder mit der Story noch den Charakteren warm.

Trailer:



Fazit:

Leider konnte ich mit diesem Buch wirklich gar nichts anfangen. Bis auf das Cover gibt es nicht einen Punkt, welcher mir auch nur ansatzweise gefallen hat. Der Humor fehlt, es war keine Spannung vorhanden und der Schreibstil ließ zu wünschen übrig. Ich selbst kann dieses Buch nicht empfehlen, schaut aber trotzdem noch einmal in die ein- oder andere Rezension, viele der Leser sind begeistert zu sein! Ich leider nicht, deswegen gibt es nur einen Pandabären.

1/5 Pandabären

Ein großes Danke geht an Lovelybooks und die interessante Leserunde, an der ich teilnehmen durfte!


Details:
Hardcover
224 Seiten
Verlag: dtv Verlag
ISBN: 9783423625142
OT: MÉTO. La Maison 

Trilogie:
MÉTO. Das Haus #1  (April 2012)
MÉTO. Die Insel #2   (Oktober 2012)
MÉTO. Die Welt #3   (April 2013)

Links:
Homepage (dtv)
Facebook (mit Gewinnspiel)

Kommentare:

  1. Ohje nur einen Pandabären... Gab es das überhaupt schon mal?
    Lg Steffi

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    1. Nein, da hast du recht. Es ist (leider) das erste Mal. Tat mir auch richtig leid, lügen wollte ich dann aber auch nicht ;(

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  2. Sehr ehrliche und gute Rezi. Ich weiß schon warum ich da nicht mitgemacht und mitgelesen habe. Ich denke, ohne es zu wissen, mir hätte es auch nicht besser gefallen. Mich hat schon die Leseprobe so gar nicht angesprochen.
    Liebe Grüße
    Petra

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