Montag, 21. Mai 2012

Rezension: Elizabeth Scott - Living Dead Girl

Once upon a time, I was a little girl who disappeared. 
Once upon a time, my name was not Alice.  
Once upon a time, I didn't know how lucky I was.

"When Alice was ten, Ray took her away from her family, her friends -- her life. She learned to give up all power, to endure all pain. She waited for the nightmare to be over. Now Alice is fifteen and Ray still has her, but he speaks more and more of her death. He does not know it is what she longs for. She does not know he has something more terrifying than death in mind for her. This is Alice's story. It is one you have never heard, and one you will never, ever forget."(via Amazon)



Meine Meinung:

Living Dead Girl ist ein kurzes Buch (knapp 176 Seiten - oft nur zur Hälfte bedruckt, zumindest auf dem Kindle), welches in einem recht einfachen Englisch geschrieben wurde. Das liegt aber auch daran das der Leser hier die Welt von 'Alice' kennenlernt, die grade mal 15 ist und deren Tag nicht aus Schule, Mode und Make-Up besteht, sondern aus dem, was Ray ihr vorschreibt. Ray plant sogar ihre Mahlzeiten und versucht so, 'Alice' am Erwachsenwerden zu hindern. Sie soll sein kleines Mädchen bleiben.

Alice, die uns diese Geschichte erzählt, zeigt schonungslos auf, was in ihr vorgeht, wie sie denkt, was sie fühlt und was Ray ihr antut. Das alles in einer Art, die eben genau einem Mädchen entspricht, dem die Kindheit geklaut wurde. Die Familie geklaut wurde. Ihr Leben geklaut wurde. Alice ist ein 'Living Dead Girl'.

Das Buch ist ein Jugendbuch. Viele Dinge sind umschrieben, dadurch aber nicht weniger grausam. Wer jedoch Bücher wie Jack Ketchum's Evil kennt, dem wird dieses Buch schon fast harmlos erscheinen. Jedoch nur auf den ersten Blick, es regt zum Denken an und auch wenn man eigentlich nicht mehr am Lesen ist, lässt das Buch nicht so schnell los.

Kein Buch für zwischendurch und etwas ganz anderes, als ich normalerweise lese. Deswegen gibt es hier auch keine Pandabären. Solch ein Buch möchte ich einfach nicht bewerten und bestimmen, was hier Gut oder Schlecht ist. Deswegen auch wenig Details und einfach nur ein paar Sätze, die ich gerne los werden wollte.

Kommentare:

  1. Tolle Rezension. Von dem Buch hört man viel. Ist das eigentlich schon auf Deutsch erschienen?

    An der Stelle muss ich unbedingt sagen, dass ich es toll finde, wenn du Bücher miteinander vergleichst. Bei deiner Rezi zu Die Verschollenen hab ich mich dann gegen das Buch und stattdessen für Die Insel von Laymon entschieden.

    Mach weiter so :)

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  2. Some were practical, of course, but others were psychological and emotional.
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    for a party atmosphere, this isn't it. The buccal cavity is a small cavity that has neither jaws nor teeth.

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