Dienstag, 29. März 2016

Rezension: Veronika Bicker - Optimum #1 - Blutige Rosen

 


 

Inhalt:

"Vom ersten Tag in der Daniel-Nathans-Akademie an spürt Rica, dass hier etwas Seltsames vor sich geht. Alle Schüler stehen unter strenger Aufsicht. Die meisten von ihnen sind ungewöhnlich begabt. Einige Jugendliche neigen ohne erkennbaren Grund zu Gewaltausbrüchen, manche scheinen die Gefühle und Gedanken anderer beeinflussen zu können. Was geht hier vor sich? Als im Rosengarten ein Mädchen tot aufgefunden wird, beginnt Rica, Nachforschungen über die Eliteschule anzustellen, und bringt sich damit selbst in größte Gefahr …" via Egmont INK Verlag





Meine Meinung:

Das Buch dümpelte nun bereits eine Weile auf meinem SuB. Ich weiß gar nicht, warum ich es nicht vorher gelesen habe, schließlich ist das Design ein richtiger Eyecatcher. Der Schnitt des Buches ist mit einer Rosenranke bedruckt und auch sonst gefällt mir das Design außerordentlich gut.

"Ich habe gelernt, man soll den Eingeborenen nicht die eigene Kultur aufzwingen." Optimum - Blutige Rosen S. 17
Rica, die Protagonistin, ist 15 und  nimmt kein Blatt vor den Mund. Für Ihr Alter hat sie bereits eine gehörige Portion Mut und Schlagfertigkeit, welche sie von Anfang an auch zeigt. Das muss sie auch, ist sie doch scheinbar die einzig unbegabte Schülerin an der Daniel-Nathans-Akademie. Dies bekommt sie, von ihren Mitschülern und auch einem Teil der Lehrer, täglich zu spüren. Rica und ich hatten eine Art Hass-Liebe. Mal konnte ich herzhaft über ihre Art lachen, mal wäre ich am liebsten in das Buch gesprungen und hätte sie wachgeschüttelt.

Rica lernt jedoch Eliza kennen, welche gerne noch eine viel größere Rolle hätte spielen können.
Eliza ist eher der ruhige, schüchterne und vernünftigere Pohl. Es gibt kleinere Passagen, wo mir die momentane Situation aus ihrer Sicht erzählt wurde. Diese Passagen habe ich als sehr erfrischend empfunden und mich die ersten 2/3 des Buches am Lesen gehalten.

Leider hat mich die extreme Geheimniskrämerei im Buch gar nicht gefallen. Es wird immer um den heißen Brei geredet und erst im letzten Drittel gibt es erste Anzeichen, was hier wirklich vor sich geht. Typische Teenie-Probleme werden jedoch ausführlich behandelt. Mir sagte die Art von Handlung leider nicht zu - vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür ;-)

Das besagte letzte Drittel hat es dafür in sich. Das Buch entwickelte sich zu einem Pageturner und die letzten 100 Seiten habe ich an einem Stück gelesen. Sie waren sogar so gut, dass ich mir den zweiten Teil der Trilogie zulegte, um ihn gleich im Anschluss zu lesen. Leider musste ich feststellen, dass Band 3 nur als eBook erschienen ist - im Bücherregal wird die Trilogie also nie vollständig sein.

Fazit:

Aufgrund der Inhaltsbeschreibung hatte ich bei diesem Buch einen Mystery-Thriller erwartet, der mich von der ersten Seite an vom Hocker reißt. Leider hat es hier bis zum Ende gedauert und selbst da hinterlässt das Buch den Leser mit einer großen Menge an Fragen. Ich denke, dass das Buch auch wirklich eher für jüngere Leser gedacht ist, welche sich mit Ricas Sorgen und Problemen besser identifizieren können. Oder aber erwachsene Leser, die damit gut umgehen können. Von mir bekommt das Buch 3 Pandabären.

3/5 Pandabären
Details:

Jugendbuch, Thriller
ab 7,99 €
352 Seiten
ISBN-10: 3863960440
ISBN-13: 978-3863960445
ASIN: B008HIVR1S

Links:

Optimum #1 - Blutige Rosen auf Egmont INK (Leseprobe vorhanden)
Homepage von Veronika Bicker

Weitere Bänder (Rezension folgt):


Optimum #2 - Kalte Spuren
Optimum #3 - Purpurnes Wasser








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